Formel statt 80 Tarife! Ein Check-in/out spart Vertrieb. Freie Technik direkt in Sicherheit vor Ort schicken.
Von "Ideenwerkstatt Sicherheitsstrategie 2030"
Zum Projekt

Was wird vorgeschlagen:
Eine radikale Vereinfachung des ÖPNV-Vertriebs durch eine bundesweit einheitliche, deterministische Tarif-Middleware (Ein-Fahrt-Tarifwerk). Statt über 80 Tariflogiken, Parallel-Apps und teures Automaten-Blech (ca. 10.000 €/Jahr Betriebskosten pro Gerät) zu verwalten, berechnet das System Fahrten stumpf nach Luftlinie mit harten Leitplanken (1,66 € Grundpreis + 0,29 €/km, Tagesdeckel 8,90 €, Monatsdeckel 63 €).
Die gesamte Logik läuft ballastfrei als ressourcenschonender Prozess im RAM (ausgelegt auf sechsstellige Requests/Sek. auf zwei einfachen 50-Euro-Hetzner-Kisten). Ein Lasttest mit 10.000 simulierten Grenzfahrten beweist: Das System schließt cent-genau mit einer Differenz von exakt 0,00 € im Clearing-Ledger zwischen den Betreibern.
Welches Problem damit gelöst wird:
Sicherheit, Sauberkeit und Präsenz an Haltestellen entstehen durch Personal vor Ort, nicht durch aufgeblähte IT-Verwaltungsstrukturen. Durch die Eliminierung der Tarifkomplexität wird im Backend massiv administrative und technische Kapazität freigesetzt (nicht entlassen). Personal, das heute Waben, Zonen und Kragentarife pflegt oder fehlerhafte App-Sitzungen korrigiert, wird sofort für den Live-Betrieb, Störungstafeln und Fahrgastsicherheit an den Bahnsteigen umgewidmet.
Zusätzlich löst es das Kaution-Problem: eezy.nrw blockiert beim Check-in 10 € Bürgergeld auf dem Smartphone – mein System reserviert 0,00 €. Das Risiko wird rein softwareseitig über eine eiserne Zustandsmaschine auf genau eine Fahrt gedeckelt, ohne Erstellung eines gläsernen Bewegungsprofils.
Wer davon profitiert:
- Der Fahrgast: Er erhält einen fairen, unkomplizierten Tarif ohne Abo-Falle, Strafpreise oder Kontoblockierungen.
- Die Rheinbahn: Sie senkt ihre Vertriebs- und Cloudkosten drastisch und gewinnt dringend benötigte personelle Ressourcen für den echten Service, die Instandhaltung und die Präsenz vor Ort zurück.
Der funktionierende Prototyp existiert als startbare ZIP-Datei (START.bat), läuft plattformunabhängig im Browser und beweist die logische Schließung des Systems.
